So aktivieren Sie Windows Defender

Die kostenlose, integrierte Antivirensoftware von Microsoft, die erstmals mit Windows Vista veröffentlicht wurde, bietet seit einigen Jahren einen Basisschutz für Windows-Rechner, wobei ihre Fähigkeiten und Effizienz mit jeder neuen Version verbessert wurden.

Windows Defender ist seit Vista in jeder Iteration von Windows enthalten und ist auch in den aktuell unterstützten Versionen Windows 10 und Windows 11 zu finden.

 

Warum Sie Windows Defender verwenden sollten

Auf den ersten Blick scheint Windows Defender nichts Außergewöhnliches zu sein, insbesondere im Vergleich zu den bekannteren Antivirenprogrammen von Norton oder McAfee. Allerdings ist Windows Defender zumindest in einem Bereich ein klarer Gewinner: bei den Kosten. Schließlich ist Microsofts Sicherheitslösung völlig kostenlos und wird mit einer beeindruckenden Anzahl von Anwendungen geliefert. Von Tools zur Malware-Erkennung und -Entfernung bis hin zu Echtzeit-Analysen und Cloud-fähigem Schutz ist Windows Defender das perfekte Antivirenprogramm für alle, die sich gerne auf das Wesentliche beschränken. Es dürfte in der Tat schwierig sein, eine andere kostenlose Alternative zu finden, die so gut ausgestattet ist wie der Defender und Sie nicht mit Werbung und Pop-ups bombardiert.

Darüber hinaus müssen Sie sich beim Windows Defender keine Gedanken über den Installationsprozess machen. Das Tool ist vom ersten Tag an dabei, da es in das Betriebssystem Ihres Geräts integriert ist. Das Einzige, worauf Sie achten sollten, ist das gelegentliche Update, das einfach über Windows Update heruntergeladen und ausgeführt werden kann.

Obwohl kostenlos und bequem, ist Windows Defender nicht völlig fehlerfrei. Dies war im März 2020 der Fall, als Windows 10-Nutzer meldeten, dass das Antivirenprogramm bei der Durchführung von Scans Dateien überspringt, obwohl in den Einstellungen keine Ausnahmen konfiguriert waren. Dies war auf einen Fehler zurückzuführen, der von einer konfigurierten Ausschluss- oder Netzwerk-Scan-Einstellung herrührte. Es wurde bestätigt, dass sowohl die Schnell- als auch die Voll-Scan-Optionen betroffen waren, wodurch die Benutzer potenziell anfällig für Malware waren.

Alles in allem ist Windows Defender ein praktisches Antiviren-Tool, das jedem Windows-Benutzer kostenlose Sicherheit bietet. Wenn Ihr Lebensunterhalt jedoch von den hochsensiblen Daten abhängt, die auf Ihrem Computer gespeichert sind, sollten Sie vielleicht in eine fortschrittlichere Software investieren.

So überprüfen Sie, ob Windows Defender ausgeführt wird

Als Erstes sollten Sie überprüfen, ob Windows Defender ein- oder ausgeschaltet ist. Werfen Sie dazu einen Blick auf den Benachrichtigungsbereich in der Taskleiste (links neben der Zeitanzeige und kurz vor dem Ende der Taskleiste).

Sie müssen ein kleines Symbol finden, das einer Burgmauer ähnelt, auch wenn es sich in Elementen befindet, die nicht sichtbar sind. Wenn Sie auf den nach oben zeigenden Pfeil klicken, wird die Symbolleiste erweitert und alle laufenden Anwendungen werden angezeigt.

Das Windows Defender-Symbol sollte in dieser Ablage mit einem Kreuz (X) erscheinen, wenn es ausgeschaltet wurde, und es sollte fehlen, wenn es ausgeführt wird. Es sind keine weiteren Schritte erforderlich, wenn Sie den Defender eingeschaltet lassen möchten.

So schalten Sie Windows Defender ein

1. Klicken Sie zunächst auf das Startmenü (oder auf den Startbildschirm in Windows 8) und geben Sie „Defender“ in die Suchleiste ein (Sie können auch die Tastenkombination Windows + Q drücken, um die Suchleiste aufzurufen). Mit dieser Verknüpfung wird die Suchfunktion auf Ihrem System gestartet.

Windows Defender sollte in der Ergebnisliste erscheinen. Klicken Sie darauf, um das Programm zu starten. Wenn das Programm bereits läuft und Sie direkt zum Dashboard des Programms gelangt sind, fahren Sie mit Schritt fünf fort.

2. Möglicherweise wird nun eine Meldung angezeigt, die besagt „Diese Anwendung wurde ausgeschaltet und überwacht Ihren Computer nicht“. Wenn dies der Fall ist, suchen Sie im Startmenü (oder auf dem Startbildschirm von Windows 8) nach „Action Center“, und klicken Sie darauf, um es zu öffnen.

3. Klicken Sie im Aktionscenter auf die Registerkarte „Sicherheit“, um zu sehen, welches Programm den „Schutz vor Spyware und unerwünschter Software“ verwaltet. Wenn Sie eine vorhandene Anti-Spyware-Suite, wie z. B. AVG Free, ersetzen und Defender aktivieren möchten, sollten Sie die aktuelle Suite zunächst über das Menü Programme in der Systemsteuerung deinstallieren.

Unter Windows 10 liegen die Dinge ein wenig anders. Öffnen Sie die Systemsteuerung (aber nicht die App „Einstellungen“), und gehen Sie zu System und Sicherheit > Sicherheit und Wartung. Hier können Sie unter der gleichen Überschrift („Schutz vor Spyware und unerwünschter Software“) den Windows Defender auswählen. Aber auch hier gilt: Deinstallieren Sie zunächst alle vorhandenen Programme.

4. Nachdem Sie alle vorhandenen Anti-Spyware- oder Anti-Virus-Programme deinstalliert haben, geben Sie erneut „Defender“ in das Startmenü ein und klicken Sie auf das Programm. Wenn es deaktiviert ist, erhalten Sie eine entsprechende Meldung und einen Textlink, der besagt „Klicken Sie hier, um es einzuschalten“. Klicken Sie auf den Link, um Windows Defender zu aktivieren.

5. Wenn Ihr Computer nicht bereits geschützt ist, sollten Sie zum Dashboard von Windows Defender weitergeleitet werden. Da der Defender möglicherweise veraltet ist, ist es ratsam, zunächst die Schutzsoftware zu aktualisieren. Klicken Sie auf die Schaltfläche Updates, und folgen Sie den Anweisungen, um die neuesten Defender-Updates zu installieren.

6. Wenn Sie eine beruhigende grüne Leiste sehen, wurde Defender vollständig aktualisiert und ist bereit, Ihren Computer zu schützen.

Wenn Sie auf den Link „Extras“ und dann auf „Echtzeitschutz“ im linken Bereich klicken, gibt es außerdem eine Reihe zusätzlicher Optionen zum Scannen von Downloads, Anhängen und Programmen, die ebenfalls aktiviert werden sollten.